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Johanna Romberg sagt über das Singen:
"Es ist so leicht. Es tut so gut. Es fördert, wie Experten versichern, sogar Gesundheit und Intelligenz. Es geht um Leidenschaften beim Singen. Um Verführung, Magie, Sehnsucht, Rausch, Lebenshunger und den Traum vom besseren Menschen."
Oder um es mit Sir Yehudi Menuhin zu sagen:
"Das Singen ist die eigentliche Muttersprache des Menschen".
Deshalb singen wir.
Aktuelles
Di
19
Jul
2011
Auftritt bei "Österreich singt"
XANG6521 am Bergisel
Der Anruf kam überraschend. Bernhard Sieberer, der Organisator von „Österreich singt“ am Schauplatz Berg Isel meldete sich Mitte März mit der Anfrage, ob wir Lust hätten, an dieser sängerischen
Großveranstaltung mitzuwirken. Die Frage unserer Chorleiterin Judith File, welchem Umstand wir es zu verdanken haben, dass er dabei an uns denkt, beantwortete Bernhard Sieberer sinngemäß
folgendermaßen: XANG6521 habe sich bei der Teilnahme am Gesamttiroler Wertungssingen auch in Innsbruck einen Namen gemacht und er würde sich freuen, wenn wir am Berg Isel ein Kurzkonzert geben
könnten. Dieser charmanten Einladung wollten wir dann natürlich keine Absage erteilen.
Vierzehn Tiroler Chöre und vier Gastchöre aus Vorarlberg, Salzburg und Oberösterreich haben sich am 13. Mai auf dem Berg Isel eingefunden, um bei der Eröffnung der 60. Wiener Festwochen
mitzuwirken. Ein Großaufgebot an ORF-Technik machte es möglich, nicht nur das Geschehen auf dem Wiener Rathausplatz festzuhalten, sondern in Live-Schaltungen auch jenes in den drei Außenstellen
in der Stiftskirche Melk, auf der Wörthersee-Bühne in Klagenfurt und eben am Berg Isel. 500 Sängerinnen und Sänger wurden vom Leiter des Gesamtchores, Bernhard Sieberer auf die Live-Einstiege
vorbereitet und durchlebten gemeinsam mit Moderator Franz Posch spannende Momente – nicht nur aufgrund der mitunter streikenden Technik vor dem Erfordernis punktgenauer Einsätze.
Zwischen den Live-Einstiegen hatten die Chöre Gelegenheit, sich auch einzeln zu präsentieren. Es erklang Beliebtes und Bekanntes, selten Gehörtes, Beiträge vom Volkslied bis zur zeitgenössischen
Chorliteratur. So vielfältig wie die Chorbesetzungen war auch das vorgetragene Lied-Repertoire - ein bunter Querschnitt durch die Chorlandschaft Österreichs mit auffallend vielen jungen
Sängerinnen und Sängern.
Höhepunkt des Abends war die Zusammenschaltung aller Außenstellen mit Wien, als es galt, mit Erwin Ortner, dem Doyen des Chorgesanges in Österreich, die „Ode an die Freude“ aus Beethovens 9.
Symphonie zu proben und dann mit dem Radio-Symphonie Orchester zusammen aufzuführen. Jeder war eingeladen mitzusingen, ob Chorsänger oder Zaungast. Mehr als 80000 Menschen – von Bregenz bis Wien
- haben gleichzeitig diese Hymne an die Menschlichkeit und Völkerverbundenheit miteinander gesungen und damit kurzfristig den mächtigsten Chor der Welt gebildet!
Dieses musikalische Großereignis war – so der Landesobmann des Tiroler Sängerbundes, Manfred Duringer - ein „eindrucksvolles Lebenszeichen des österreichischen Chorwesens auf höchstem Niveau“.
Und für mich persönlich war es der eindrücklichste Beweis dafür, dass der Chorgesang auch im Land der Blasmusik Zukunft hat und alles andere ist, als vom Aussterben bedroht.
Willi Partl
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